PFINGSTAUSFAHRT 2016

Veröffentlicht am 30.05.2016
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Wie seit vielen Jahren ging es auch diese Pfingsten wieder auf eine Judoausfahrt.
Ziel war in diesem Jahr die Jugendherberge Thülsheimer Talsperre in der Nähe von Cloppenburg.
Am Freitag Spätnachmittag stand der Globetrotter Reisebus an der Schule An der Haake bereit, um die
Gruppe von 28 Kindern und uns 5 Betreuern Britta, Belinda, Annike, Heiko und mich an Bord zu nehmen und sicher ans Ziel an der Talsperre zu bringen.
Bis auf einen längeren Stau bei Bremen kamen wir recht gut voran und trafen noch rechtzeitig zum Abendessen an der Jugendherberge ein. Nach der Essensstärkung Bezug der Zimmer und der immer wiederkehrende Kampf mit Bettbezügen, um ein bequemes Bett herzurichten. Gut das wir Betreuer wie immer tatkräftig mithalfen, sonst wäre es wohl nicht immer gelungen.
Natürlich dauerte das Einschlafen, wie immer in der 1. Nacht, sehr sehr lange, man hatte sich ja so viel zu erzählen !!!!
Erstaunlich früh am nächsten Morgen waren alle wieder fit und so stärkte man sich mit einem schmackhaften Frühstück für den Tag. Danach gab es erst einmal die obligate Begrüßung durch die Abteilungsleitung und natürlich wurde erzählt, was alle Judoka die nächsten Tage erwartet.
Der Wettergott war ja recht launisch über Pfingsten und so erkundeten alle die Umgebung an der Talsperre bei strahlenden Sonnenschein und dann wieder bei starken Winden und Regen mit Hagel und dann wieder bei Sonne – fast Aprilwetter.
Trotzdem ließen wir uns die Zeit am Abenteuerspielplatz nicht vermiesen und die Kinder tobten sich ordentlich aus.
Den Nachmittag konnten die Judoka frei gestalten. Es wurde getobt, Ball gespielt – von Fußball bis Tischtennis, die große Freianlage bot so viele Möglichkeiten, da wurde es nicht langweilig. Zum Schluß duften die Trainer Heiko und Michael noch sich im Fußball gegen unsere Kinder beweisen – gar nicht so einfach, wenn in der anderen Mannschaft
eine junge Dame namens Darline mitspielt, die für ein Mädchen supertoll Fußball spielt !!
Natürlich wurde der Abend wieder lang und alle waren gespannt, was am nächsten Tag die Fahrradtour bringen würde (wie gut, das noch niemand eine Vorahnung hatte !!!)
Nach dem Frühstück erfuhren die Teilnehmer, was sie heute erwartet und in welcher Gruppe sie fahren werden. Außerdem gab es die Fragebogen zu der Fahrradrallye – unter der besten Gruppe sollte später ein blauer Judoanzug und 2 Judo – T-Shirts vergeben werden. Aber dazu noch später.
Jeder Betreuer hatte 5 – 6 Kinder dabei, was natürlich sehr übersichtlich war. Dann wurden die Fahrräder gesattelt und im 15 Min Takt starteten die Gruppen.
Die Route führte um die Talsperre herum bis nach Cloppenburg, wo der Besuch eines Museumsdorfes geplant war. Eigentlich eine sehr einfache Sache – aber die Praxis hatte dann doch einige Tücken bereit. Die Fahrt um den See war ja noch einfach,
bis die Gruppen den Ort Dwergte bzw. Molbergen erreichten bzw. erreichen sollten oder wollten.
Eine fehlerhafte Ausschilderung ? Fehlende Erfahrung im Karten lesen ? Alles war wohl vertreten, auf jeden Fall kamen zu den ursprünglich geplanten Kilometern einige weitere aufgrund von unplanmäßigen Umwegen dazu. Das war schon eine echte Herausforderung für unsere sportlichen Kinder, Jugendlichen und natürlich auch uns Betreuer.
So waren dann auch die Ankunftszeiten im Museumsdorf gut über den Tag verteilt, aber hingefunden hat im Endeffekt jeder. Der Rückweg war dann auch wesentlich entspannter und vor allen Dingen schneller. So trafen alle wohlbehalten zum Abendessen wieder in der Jugendherberge ein.
Nun musste ja noch die Auswertung der Fragebogen erfolgen und am Ende standen 3 Teams mit gleicher Punktzahl da. Das waren die Gruppen von Annike, Britta und meine. In einem Stechen durch Boccia wurde die Siegergruppe ermittelt. Am besten
konnte diese Übung Britta´s Gruppe und so musste dann noch aus dieser Gruppe der Gewinner des blauen Judoanzuges und die beiden Gewinner der T-Shirts ermittelt werden. Überlegen Sieger wurde Gustav, der sich riesig auf den Anzug freute. Die beiden T-Shirts gehen an Rishab und Justice.
Wer nun aber dachte, alle wären müde vom Tag – weit gefehlt, der Abend wurde schon wieder
sehr lange, denn schließlich kann man doch in der letzten Nacht so früh schlafen gehen.
So konnte man am nächsten Morgen auch den fehlenden Schlaf in den Gesichtern erkennen. Also auf zum Frühstück und dann aufräumen der Zimmer.
Jedes Jahr wieder ein Erlebnis, wie sich in 3 Tagen ein frisches Zimmer zu einem Chaosraum verändern kann. Aber gemeinsam wurde auch diese Hürde genommen und dann folgte ein Spaziergang zum letzten Höhepunkt des Wochenendes, nämlich der Besuch des Klettergartens an der Talsperre. Nach einer gründlichen Einweisung ging es in die Bäume und alle hatten einen Riesenspaß. Einige
Kinder fingen verhalten an, aber als sie merkten, wie einfach das ist bzw. wie viel Spaß man beim Klettern haben kann, da gab es kein Halten mehr. Sehr beliebt war der Flying Dutchman, bei dem man als Seilbahn über einen kleinen See um nächsten Haltepunkt rauschen konnte (ohne Wasserberührung).
Viel zu schnell waren die Stunden vorbei und wir mussten zum Parkplatz, wo unser Globetrotterbus auf uns wartete. Zuvor gab es aber noch von der Abteilungsleitung ein Eis zur Stärkung. Eine kurze Fahrt zur Jugendherberge, Gepäck einladen und ab auf den Rückweg nach Hausbruch.
Sicher und schnell erreichten wir nach nur 2 Std. Busfahrt die Schule An der Haake, wo die mehr oder weniger ermüdeten Kinder von Ihren Eltern in Empfang genommen wurden.
Auch wir Betreuer waren froh das heimatliche Sofa oder Bett und so endete die Reise am Montag Abend verdientermaßen im Tiefschlaf.
Einen lieben Dank an meine Mitstreiter für Eure Hilfe und Einsatz – Danke Annike, Belinda, Britta und natürlich Heiko.
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